wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in Digital Humanities (m/w/d) - #2626309

Max-Planck-Gesellschaft


Date: vor 1 Woche
Stadt: Frankfurt am Main
Vertragstyp: Ganztags
Arbeitsplan: Volle Tag
Max-Planck-Gesellschaft
Wissenschaftler*in Frankfurt am Main


Kulturwissenschaften Rechtswissenschaften


Stellenangebot vom 27. Mai 2026

Das Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main ist mit seinen über 150 Mitarbeiter*innen ein weltweit führendes Forschungsinstitut im Bereich der juristischen Grundlagenforschung. Seine drei Abteilungen mit über 70 Wissenschaftler*innen, die herausragenden Bestände seiner Spezialbibliothek und seine zahlreichen nationalen wie internationalen Kooperationen machen es zu einem Knotenpunkt des globalen Wissenschaftsaustauschs für diejenigen, die sich für die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft rechtlicher Ordnungen interessieren.


Wir sind ein Ort für das Nachdenken über Recht. Wir erforschen seine Theorie und Geschichte in vergleichender Perspektive. Wir tragen durch ein vertieftes Verständnis von Recht zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen bei.


Wir suchen zum 01.10.2026 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*einen wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in Digital Humanities (m/w/d) in der Abteilung „Historische Normativitätsregime“ im Rahmen des Forschungsprojektes „Normative knowledge in the praxis of the Congregation of the Council. The production of normative categories and models for the post-Tridentine world“ unter der Leitung von Prof. Dr. Benedetta Albani.


Mit umfangreichen Digitalisierungsprojekten zum Aufbau digitaler Quellencorpora und rechtshistorischer Bildsammlungen sowie mit der Arbeit an digitalen Quelleneditionen nehmen die Digital Humanities bereits jetzt einen wichtigen Platz in der Arbeit des Instituts ein. Diese Aktivitäten möchten wir in Zukunft verstärken.


Ihre Aufgabe


Zusammen mit den Mitgliedern der Forschungsgruppe sowie Kolleg*innen aus Wissenschaft, Bibliothek und IT entwickeln Sie Konzepte und definieren Anforderungen an digitale Werkzeuge für die Durchführung verschiedener Projekte im Rahmen des Forschungsprojekts. Sie wirken an der Konzeption und Umsetzung von Datenmodellen und Ontologien mit, die darauf ausgelegt sind, die verschiedenen Projekte zu unterstützen und eine vollständige semantische Interoperabilität zwischen den Systemen zu gewährleisten. Sie evaluieren bereits vorhandene technische Lösungen auf ihre Anwendbarkeit im konkreten Projektkontext und passen sie ggf. entsprechend dem Bedarf an. Für Anforderungen, für die es bislang keine adäquaten Lösungen gibt, spezifizieren Sie die Softwarearchitektur und setzen die Spezifikation in ein funktionsfähiges System um. Sie tragen zur Erforschung und Weiterentwicklung von Fragestellungen und Methoden der Digital Humanities bei und leisten einen Transfer Ihrer theoretischen und anwendungsbezogenen Kenntnisse in die Arbeit der Forschungsgruppe. Sie bringen Ihr Wissen aktiv in den Fachdiskurs ein und haben die Möglichkeit, an wissenschaftlichen Tagungen und Seminaren teilzunehmen und diese mitzugestalten! Weitere Informationen zu den Forschungsprojekten, an denen Sie mitarbeiten werden, finden Sie auf der Seite https://www.lhlt.mpg.de/albani.html oder wenden Sie sich an die Projektleiterin Prof. Dr. Benedetta Albani unter der E-Mail-Adresse [email protected].


Ihre Aufgaben sind:



  • Entwicklung von Wissensgraphen historischer Daten (Data Modeling / Ontology Design, Abfrage- und Analysemethoden mit SPARQL).

  • Weiterentwicklung von wissenschaftlichen Benutzungsoberflächen (interaktive Webapps mit R / Shiny, innovative Publikationsformate) zur Verknüpfung von Wissensgraph, Transkription und Bild- und Kartenmaterial.


Ihr Profil


Sie verfügen über einen Universitätsabschluss (Master, M.A. oder Diplom) in einschlägigen Disziplinen mit nachgewiesener Erfahrung im Bereich Digital Humanities / Computational Humanities. Wir erwarten eine ausgeprägte Kooperations- und Organisationsfähigkeit sowie einen eigenverantwortlichen und zielorientierten Arbeitsstil. Sehr gutes Englisch in Wort und Schrift ist unabdingbar.


Unser Angebot


Wir bieten



  • eine befristete Vollzeitstelle (derzeit 39 Std. / Woche), die grundsätzlich teilbar ist

  • eine anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeit in einem internationalen Forschungsumfeld mit hervorragender Infrastruktur und gutem Arbeitsklima

  • 30 Urlaubstage pro Jahr, ab 2027: 31 Tage

  • Mobiles Arbeiten und flexible Arbeitszeiten gemäß unseren Betriebsvereinbarungen

  • gute Anbindung an den ÖPNV und Zuschuss zum Deutschland-Job-Ticket; institutseigene Parkplätze

  • betriebliches Gesundheitsmanagement

  • Vereinbarkeit von Beruf und Familie (u.a. Kinderbetreuung in der Kooperations-Kita Kairos Riedberg)


Die Vergütung richtet sich entsprechend Ihrer Qualifikation nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes Bund (TVöD Bund) bis Entgeltgruppe 13 unter Einschluss der Sozialleistungen des öffentlichen Dienstes inklusive betrieblicher Altersvorsorge (VBL). Berufserfahrungen finden bei der Gehaltsfestsetzung Berücksichtigung. Die Stelle ist befristet für 3 Jahre.


Die Max-Planck-Gesellschaft ist bemüht, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwerbehinderter sind ausdrücklich erwünscht. Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Wir begrüßen Bewerbungen jedes Hintergrunds. Die Max-Planck-Gesellschaft will den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben.


Ihre Bewerbung


Haben wir ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung


Nach einer ersten Auswertung der Unterlagen werden die ausgewählten Bewerber*innen zu Vorstellungsgesprächen am Institut in Frankfurt oder in einer anderen, noch zu vereinbarenden Form eingeladen.

Bewerbungsschluss ist am 07.07.2026.





Kontakt





Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie



Hansaallee 41

60323 Frankfurt am Main


Telefon:

+49 69 78978-0

Wie bewerbe ich mich?

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